Marion Röder

Jedes Büro braucht eine Marion. Oder besser: zwei. Wobei es eigentlich nur unsere eine Marion gibt, die weder duplizierbar, noch austauschbar ist. Denn unser selbsternannter Büro-Minion, was perfekt ihre Größe und ihren riesigen Arbeitseifer beschreibt, kümmert sich nicht nur mit Leidenschaft um unsere Kunden, mit Bankberichten, Marktrecherchen, Anträgen und Bilanzen, sondern vor allem um uns! Ob Kuchen, Geburtstage, Rainer`s morgendlicher Grant oder die tägliche Büroharmonie, Marion regelt das mit empathischer Gelassenheit. Oder notfalls auch mit autoritären Anwandlungen: EU-Anträge, unpassende Nerf-Fights oder nur die Existenz des Schlechten auf der Welt können aus der menschgewordenen Fröhlichkeit eine Eiskönigin machen. Wobei sie das als Disney-Fan-Frau sogar noch als Kompliment sehen würde.

Marion „rödelt“, im wahrsten Sinne des Namens, sowohl bei uns in der AMOU wie zu Hause in ihrer Küche, da sie quasi jedes auf der Welt existierende Küchenutensil besitzt. Selbst einen Eierschalensollbruchstellenverursacher. Ihr größtes Manko ist allerdings das völlige Versagen bei alkoholischen Getränken, da sie so gut wie nix verträgt. Doch auch diesen sozialen Mangel macht sie durch ihre Lust am Fleisch, am besten gegrillt, wett. Sollten die Grillhersteller dieser Welt eines Tages eine Frau als Werbeikone brauchen, die bayerisch-schwäbische Fleischkönigin wäre die Richtige. Nur hergeben würden wir sie halt nicht. Auch nicht für eine ganze Armada anderer Minions!