Stefan Wickenhäuser

Andere nennen ihr Magazin so, wir haben ihn: den echten Business Punk! Vielleicht nicht ganz so bunt im Erscheinungsbild wie das Heft, aber mindestens so gut gefüllt mit Kompetenzen zu allem, was sich digital transformiert, neu manufakturiert oder business-technisch canvasiert. Unseren Kunden hilft er, sich bei aller Digitalisiererei auf das Mensch-Sein zu konzentrieren, denn Technik ist für ihn nur ein Mittel zum Zweck für ein gutes Leben. Deswegen lässt er in seinen Workshops die Kunden schon mal ihre eigene Company killen oder Produkte entwickeln, die dem Kapitalismus nahezu anarchistisch begegnen. Inspiration holt sich Stefan dazu von Künstlern wie Marc Uwe Kling oder den Gitarrenhelden von Crippled Black Phoenix. Dabei verarbeitet er vermutlich auch seine Erfahrungen als diskriminierter Vater oder sucht bei einem Gläschen Rebensaft sein Kraft-Känguru. Denn um sein zukünftiges Manifest über Businessphilosophien oder seine digitalen Apokryphen (Klingianer kennen das) zu schreiben, braucht es vor allem eins: Eine Offenbarung von Ideen im Rausch der Sinne. Dass er diese kreativen Geistesblitze planen kann, wissen wir von seinen Workshops und stellen voller Bewunderung fest: Heute Punk zu sein geht auch mit einem Glas Wein anstatt Dosenbier und einem blog anstatt Graffiti-Spray, mit dem man bei einem Roadtrip durch Skandinavien die digitale Gesellschaft revolutioniert! Wir bei der AMOU prognostizieren völlig konservativ: Stefan ist das nächste große Ding und unsere Ein-Mann-Arbeitsgruppe Zukunft, zu deren Groupie-Schar wir schon längst gehören.